Gedenkgottesdienst im Hospiz Luise – Erinnern, Halt und Gemeinschaft
Am 26. März fand in der St. Martin Kirche ein Gedenkgottesdienst des Hospiz Luise statt. Gemeinsam mit An- und Zugehörigen, Freundinnen und Freunden sowie Wegbegleitenden wurde der Menschen gedacht, die im Hospiz Luise sowie im ambulanten Palliativ- und Hospizdienst begleitet wurden.
Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand das Symbol des Ankers. Er steht für Halt, Hoffnung und Zuversicht – Werte, die besonders in Zeiten des Abschieds von großer Bedeutung sind. In Texten, Gebeten und Liedern wurde dieses Leitmotiv aufgegriffen und gemeinsam getragen.
Ein sichtbares Zeichen des Erinnerns war ein gelbes Band am Altar, auf dem die Namen der Verstorbenen verzeichnet waren. Angehörige hatten zudem die Möglichkeit, eine Kerze zu entzünden und so in einem persönlichen Moment Abschied zu nehmen und zu gedenken.
Im Anschluss an den Gottesdienst lud das Team zu Begegnung und Austausch ein. Bei einer gemeinsamen Suppe bot sich Raum für Gespräche, Erinnerungen und gegenseitige Unterstützung – ein wichtiger Teil der Trauerarbeit und des Miteinanders.
Der Gedenkgottesdienst ist ein fester Bestandteil der Hospizarbeit und schafft einen Ort, an dem Erinnern, Gemeinschaft und Trost ihren Platz haben.



